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07.11.2006
16:00 - 19:00

Ort
fh-campus wien Festsaal
Grenzackerstraße 18
1100 Wien

Kontakt & Information
Verena Braunegg

Auskunft zur Zukunft: Zum professionellen Selbstverständnis der Sozialarbeit

Eine Frage der Gerechtigkeit: Effizienzorientierter Managerialismus oder reflexive Professionalität?

Am 7.11. 16-19 Uhr geben wir gemeinsam mit unserem Gastreferenten Prof. Dr. Hans-Uwe Otto von der Universität Bielefeld und Dr. Agnieszka Dzierzbicka, Bernhard Litschauer-Hofer und Gabriele Wild Auskunft zur Zukunft.

Gegenwärtig findet sich Soziale Arbeit im Zeitalter der Ökonomisierung unter dem Zwang: „Mehr bewegen, mehr anstrengen!“

Mehr bewegen meint die Durchsetzung einer verstärkt autoritär-normierenden Sozialarbeit. Disziplinierung, Kontrolle und Aktivierung werden der Sozialen Arbeit als Aufgabengebiete zugewiesen.

Mehr anstrengen meint - angesichts wachsender Markt- und Qualitätsorientierung - einen zunehmenden Druck zur Formalisierung und Standardisierung der Arbeitsabläufe. Sozialarbeit soll auf ein effizientes Dienstleistungs- und Problemmanagement reduziert werden.

Beschreibung:
Allerdings: Mehr bewegen kann nicht heißen: Egal wohin, Hauptsache wir sind schneller dort. Mehr anstrengen kann nicht heißen, doppelte Kraft voraus bei zunehmend karger und unsicherer Finanzierung.

Angesichts dieser Entwicklungen gilt es ein wert-volles professionelles Selbstverständnis der Sozialarbeit wiederzugewinnen.

Soziale Arbeit kann sich selbst das Mandat für eine Neubestimmung sozialarbeiterischer Handlungsspielräume zur sozial gerechten Gestaltung des Sozialstaates nehmen.

Dokumentationen dazu werden laufend auf die website gestellt.

Herzliche Grüße das Projektteam
Zum genauen Programmablauf: click

Programm
16:00
Begrüßung und Einleitung
16:15
Vortrag
Eine Frage der Gerechtigkeit: Effizienzorientierter Managerialismus oder reflexive Professionalität?
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Uwe Otto
(Universität Bielefeld, Fakultät für Pädagogik)
17:30
Kurzkommentare und Plenumsdiskussion
Effizienz versus Reflexivität: Zu zentralen Herausforderungen für die Sozialarbeit der Zukunft
Dr. Agnieszka Dzierzbicka
(Universität Wien, Institut für Bildungswissenschaften; Forschungen zu: Vertrags- und Vereinbarungskultur, Institutionenforschung und Gouvernementalität)
DSA Bernhard Litschauer-Hofer, MAS
(Sozialarbeiter, in den letzten Jahren in der Behindertenarbeit, Drogenarbeit und Wohnungslosenhilfe tätig)
DSA Mag.a Gabriele Wild
(Sozialarbeiterin und Pädagogin, in den letzten Jahren in der Jugendarbeit, Suchtprävention, Bewährungshilfe und mit Sexarbeiterinnen tätig)
Moderation: DSA Mag.a Elisabeth Hammer
Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu Speis und Trank.
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