Fachliche Standard in der Sozialarbeit - gestern - heute - morgen
 
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Hier finden Sie die aktuellsten Nachrichten zu unserem Projekt.
 
07.12.Der letzte Schritt im Projekt
WIENER ERKLÄRUNG
ZUR ÖKONOMISIERUNG UND FACHLICHKEIT
IN DER SOZIALEN ARBEIT
Josef Bakic, Marc Diebäcker und Elisabeth Hammer
Die Auseinandersetzung rund um das Qualitätsthema in der Sozialen Arbeit hat uns dazu veranlasst, die Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit vor dem Hintergrund ökonomisierter Modernisierungsvorgänge zu reflektieren.

Das Ergebnis ist die "Wiener Erklärung". Neben der Zusammenschau zentraler Analyseergebnisse der letzten beiden Jahre, skizzieren wir in verdichteter Form sechs "Verlustanzeigen" sowie die sich für uns daraus ergebenden Forderungen.
"Was es braucht" sind jene Forderungen, die wir in zwei Jahren Projektarbeit gemeinsam mit den vielen, vielen KollegInnen aus der Sozialen Arbeit erörtert und formuliert haben.

Unterstützen Sie die „Wiener Erklärung zur Ökonomisierung und Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit“ mit Ihrer Unterschrift! – online auf www.sozialearbeit.at/petition.php

Als "Auskunft zur Zukunft" gibt es nun online das Video einer unserer Veranstatungen: Auskunft zur Zukunft
Weiters haben wir eine Übersetzung der Wiener Erklärung -> Vienna Declaration

26.05.Neue Artikel zum Download
Wir freuen uns, drei neue Texte in unserem Downloadbereich zur Verfügung stellen zu können.

In ihrem Text "Entwicklungstendenzen zu neuer Sozialstaatlichkeit in Europa und ihre Konsequenzen für die Soziale Arbeit" behandeln Prof. Dr. Heins-Jürgen Dahme und Prof. Dr. Norbert Wohlfahrt die gegenwärtigen Veränderungen und Trends innerhalb der sozialstaatlichen Systeme Europas.

Angesichts dieser Entwicklungen bedarf auch das sozialarbeiterische Konzept des Casemanagements einer erneuten und kritischen Betrachtung. Dieser reflexiven Herausforderung stellt sich Prof. Dr. Achim Trube in seinem Artikel "Casemanagement als Changemanagement?"

Abschließend erörtert Prof. Dr. Wolf-Rainer Wendt (Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit) in seinem Artikel "Wirtschaften müssen wir allemal" Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Sozialarbeit.


17.05.Managerialismus und Sozialarbeit auf OKTO TV
Am 7. November 2006 hielt Prof. Dr. Dr. Hans-Uwe Otto im Rahmen des Projekts: „Fachliche Standards in der Sozialarbeit: gestern – heute – morgen“ am fh-campus wien einen Vortrag zum Thema „Managerialismus oder reflexive Sozialarbeit?“ Wir freuen uns, den Film zu dieser Veranstaltung in Kooperation mit OKTO TV nun einem breiten Publikum präsentieren zu können.

Beginnend am Montag, 21. Mai 2007 um 22:05 Uhr wird der Beitrag zur Veranstaltung „Auskunft zur Zukunft: Zum professionellen Selbstverständnis der Sozialarbeit“ 4 Mal auf OKTO TV gesendet. In einer prominent besetzten Podiumsrunde werden Fragen zur Vermarktlichung des Sozialstaates, zu dem wachsenden Misstrauen in professionelle Selbststeuerung, der Möglichkeit nach qualitätsvoller Arbeit und zur Notwendigkeit einer starken Stimme der Sozialarbeit in öffentlichen Diskursen diskutiert.
30.04.Neue Kooperationen für Fallstudien fixiert – Fertigstellung im Mai 2007
Auch in der „Morgen“-Phase des Projekts wird das Thema: Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit anhand von Fallstudien näher beleuchtet. Wir freuen uns, dass wir KooperationspartnerInnen in drei für die Soziale Arbeit auch zukünftig sehr bedeutsamen Feldern gefunden haben.
16.03.Soziale Arbeit macht Politik und Diskurse
Liebe KollegInnen, liebe InteressentInnen,
vielen, vielen Dank für Euer zahlreiches Kommen und auch die Begeisterung mit der ihr dabei gewesen seid.
Erste Eindrücke finden sich auf unserer (neuen) FH- Website
31.01.Neue Beiträge zu substantiellen Fragen der Sozialen Arbeit
Wieder einmal haben wir großen Anlass zur Freude,
weil wir hochkarätige Inputs zur Diskussion der Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit veröffentlichen dürfen.
Diesmal von Fabian Kessl, Hans-Uwe Otto, Susanne Elsen und Paul Ney

Fabian Kessl und Hans-Uwe Otto stellen in ihrem aktuellen Beitrag mit dem schlichten Titel >> Soziale Arbeit<< die Zwiespältigkeit zwischen Forderungen der Praxis und analytischer Theoriegewinnung dar und zeigen eine paradoxe Perspektive für die Fachlichkeit auf, das bei gleichzeitiger Marginalisierung fachlicher Ansprüche ihr öffenticher Einfluss immer größer wird.

Fabian Kessl, reicht dieser Diskussion noch eine Analyse nach, die die Situation am Arbeitsmarkt in Deutschland unter der Frage >>Aktivierungspädagogik statt wohlfahrtsstaatlicher Dienstleistung?<< analysiert und in seiner Forderung nach Sozialer Arbeit als Teil einer kritisch-reflexiven Sozialpolitik gerade auch Erkenntnisse für die österreichische Diskussion liefert.

Susanne Elsen, eröffnet in ihrer Diskussion zur >>Gemeinwesenökonomie - eine reale Utopie befreiender Sozialer Arbeit<< in dem sie Fragen zum sozialen Entreprenieurship aufwirft und Paul Ney klopft in seinem kritischen Statement eine zentrale Herausforderung Sozialer Arbeit ab: >>Methodisches Handeln als Sozialtechnologie?<< stellt einen Beitrag zur Professionalisierung Sozialer Arbeit dar, der nicht nur die Ausbildungsstätten sozialer Arbeit warnen will vor der Generierung eines neuen Typus der SozialarbeiterIn als SozialmangerIn oder SozialtechnikerIn

mit bestem Dank
Josef Bakic für das Projekt

17.01.Wissens- und Kompetenzprofile von SozialarbeiterInnen
Berufspraktische Anforderungen, strukturelle Spannungsfelder
und künftige Herausforderungen
Welches Wissen und welche Kompetenzen benötigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter für professionelles Handeln in der Berufspraxis? Und vor welchen zentralen Herausforderungen steht das sozialarbeiterische Kompetenzprofil gegenwärtig? Mit diesen zentralen Fragestellungen setzte sich das Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit im Auftrag der Studiengänge für Sozialarbeit der FH Campus Wien in einer umfangreichen empirischen Studie auseinander. ....
22.11.Sozialpolitik und Sozialarbeit auf OTKO TV
Im April war Prof. Nikolaus Dimmel im Rahmen des Projekts: „Fachliche Standards in der Sozialarbeit: gestern – heute – morgen“ am fh-campus wien zu Gast. Nun sind wir zu Gast bei OKTO TV.

Beginnend am Dienstag, 28.11.2006 um 21.00 Uhr wird der Film zur Veranstaltung zum Thema: „Der Sozialstaat am Ende? Für die Sozialarbeit die Wende?“ 9 Mal auf OKTO TV gesendet. Direkt ins Wohnzimmer geliefert wird damit der Vortrag von Prof. Dimmel zu Fragen der Verbetriebswirtschaftlichung und Professionalisierung der Sozialen Arbeit, ebenso wie die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zu gegenwärtigen Transformationen der Sozialpolitik und Sozialarbeit.
16.11.Fallstudien Heute besuchen socialATTAC
Präsentation und Diskussion der Fallstudien
„Fachliche Standards in der Sozialarbeit: heute“
beim socialATTAC-Plenum Wien
am Di, 28.11.2006, um 19.00 Uhr
im KIV-Club, Große Mohrengasse 44, 1020 Wien (Ecke Odeongasse/ Gr.
Mohrengasse, Nähe U1 Station Nestroyplatz)
09.11.Fachtagung "Wertvolle Arbeit"
Die Entwicklungspartnerschaft "DONAU-Quality in Inclusion" lädt zur Fachtagung "Wertvolle Arbeit - Wie billig kann/muss Qualität in der Sozialarbeit/Jugendwohlfahrt sein" am 16. November 2006 ins Alte Rathaus der Stadt Linz ein. Anmeldung und Information unter: elisabeht.hackl@clickandlearn.at
02.11.Neue Fallstudien zur Wiener Sozialarbeit
In der Heute-Phase des Projekts wurden von Judith Ranftler, Tamara Strahner, Gudrun Wolfgruber und Marc Diebäcker von Februar bis September drei Fallstudien durchgeführt. Bezug nehmend auf die nur bruchstückhaft vor­handene Literaturlage im deutschsprachigen Raum und der kaum vorhandenen angewand­ten Sozialarbeitsforschung in Wien war es das Ziel, fachliches Arbeiten und die Rahmenbe­dingungen in ausgewählten Einrichtungen genauer in den Blick zu nehmen.

Zudem hat Johannes Kellner diskursive Entwicklungslinien von ökonomischen Begrifflichkeiten wie KundInnen, Qualität, (Sozial)Management etc. in der Fachzeitschrift "Sozialarbeit in Österreich (SIÖ)" untersucht, um den Ökonomisierungsdiskurs in der Profession nachzuzeichnen.
28.09.Neue Artikel abrufbar
Wir freuen uns über drei neue Artikel. Ein Interview mit dem Titel: „Die Fast-Food-Variante der Sozialen Arbeit“ wurde von der Zeitschrift „Zebratl (Ausgabe 5/2005) mit der Schweizer Soziologin und Sozialarbeitswissenschafterin Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi. Ein Artikel von Frau Staub-Bernasconi mit dem Titel: "Deprofessionalisierung und Professionalisierung der Sozialen Arbeit – gegenläufige Antworten auf die Finanzkrise des Sozialstaates oder Das Selbstabschaffungsprogramm der Sozialen Arbeit“. Weiters gibt es die überaus interessante Debatte zwischen Peter Pantucek und dem Philosophen Ljubomir Bratic über Kontrollmechanismen und -technologien in der Sozialen Arbeit mit dem Titel „Sie haben ein Problem – Soziale Arbeit als Form des Regierens“
11.07.Sommer-Infos!
Bevor die Sommerzeit nun endgültig Einzug hält und für möglichst viele hoffentlich auch mit einigen erholsamen Tagen verbunden ist, noch einige aktuellen Informationen zum Projekt selbst.

- Die vollständige und umfassende Dokumentation des Workshop-Tages „Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit“ ist nun auf www.sozialearbeit.at verfügbar (> Veranstaltungen > Dokumentation > Workshop Fachliche Standards in der Sozialarbeit heute), sodass Impulse und Diskussionen vom 31. Mai für alle zugänglich und nachvollziehbar sind.

- Auf der Homepage neu ist ein Artikel von Martha Haimer, Mag.a (FH) des Studiengangs Sozialarbeit (Tagesform) des fh-campus wien. Sie hat sich in ihrer Diplomarbeit mit dem Thema: „Berufsgesetz – ein Weg zur beruflichen Identität professioneller Sozialarbeit?“ befasst und stellt uns ausgewählte Einsichten dazu zur Verfügung (www.sozialearbeit.at > Dokumente > Artikel und Beiträge). Ebenfalls dazugekommen ist ein Glossarbeitrag von Elisabeth Hammer zum Thema: „Aktivierung / Aktivierender Sozialstaat“ (www.sozialearbeit.at > Dokumente > Glossar).

- Ein 30minütiger Film und ein 10minütiger Film von der Veranstaltung am 5. April „Der Sozialstaat am Ende? Für die Sozialarbeit die Wende?“ ist inzwischen produziert und wir bemühen uns derzeit Sendetermine bei OKTO zu bekommen.

- Abschließend zu einem besonderen Vergnügen -:) Für die Impulsveranstaltung der Phase „Fachliche Standards in der Sozialarbeit – morgen“ , die Anfang November am fh-campus wien stattfindet, konnten wir als Gastreferenten Prof. Dr. Hans-Uwe Otto von der Universität Bielefeld gewinnen. Seit langen Jahren ist er schon eine prononcierte und charismatische Fach-Stimme im Feld von Sozialarbeit und Jugendhilfe. Wir freuen uns schon jetzt auf einen programmatischen Impuls für die sozialarbeiterische Professionalität der Zukunft und erwarten eine spannende Fachdiskussion mit Hans-Uwe Otto und Wiener SozialarbeiterInnen.
14.06.Neuer Artikel!
Christina Schöppl, Diplomandin am Studiengang Sozialarbeit (Tagesform) des fh-campus wien hat sich in ihrer Diplomarbeit mit dem Thema: „Neue Steuerungsmodelle in der Sozialen Arbeit als Teil einer neoliberalen Offensive“ befasst. In diesem Beitrag liefert sie eine kritische Betrachtung der strategischen Ziele von Neuen Steuerungsmodellen und analysiert Einsichten aus der Praxis der Sozialen Arbeit zum Thema: „KundInnenorientierung“. Christina Schöppl beendet ihre Ausführungen mit einer Anregung unter dem Motto: „Professionseigene theoretische Bezüge statt Adaption fachfremder Termini!“. Wir danken Christina Schöppl, dass sie uns diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat und freuen uns über Reaktionen und Diskussionsbeiträge.
16.05.Glossareinträge
Gerade über Begriffe, deren Bedeutung und Verwendung lässt sich vortrefflich streiten. Damit diesem wertvollen Widerspruch Nahrung gegeben wird, werden im folgenden – zweiwöchentlich laufend aktualisiert – zentrale Begriffe rund um das Thema Professionalisierung, Fachlichkeit, Standards, Qualität, berufliche Identität dargestellt.
Als erster Eintrag findet sich Qualitätsmanagement
21.04.Tagung Lobbying
Einladung zur Tagung
Lobbying
- oder: was nützt die beste Idee,
wenn keiner sich dafür einsetzt ?

Freitag, 12. Mai
09:00 bis 13:00 Uhr
Bundessozialamt Festsaal
Babenbergerstraße 5, 1. Stock, 1010 Wien
siehe auch Archiv -> Dokumente
05.04.Drei neue Artikel
Wir freuen uns ganz besonders über Zusendungen eigenständiger Beiträge zur Auseinandersetzung mit fachlichen Anforderungen an Sozialarbeit. Aktuell sind drei neue Artikel eingelangt.
Christian Stark unterzieht in seinem Beitrag den Kundenbegriff in der Sozialarbeit einer kritischen Analyse, Elfriede Fröschl und Christine Gruber setzen sich in ihrerm Beitrag systematisch mit geschlechterhierarchischen Strukturen in der Sozialarbeit auseinander, um die Notwendigkeit einer Gender-Mainstreaming Strategie zu untermauern und Christoph Butterwegge widerlegt in seinem, zunächst für uns exklusiv zur Verfügung gestellten Beitrag, die Argumentationsmuster, nach denen der Wohlfahrtsstaat in neoliberaler Legitimationsrethorik um- bzw. abgebaut werden soll und welche Folgen dies für Soziale Arbeit zeitigt.

10.03.Donau Homepage neu
Wir möchten hier noch explizit auf die neue Homepage der EntwicklungspartnerInnenschaft Donau - Quality in Inclusion hinweisen
19.12.neues Material
Material zur Veranstaltung "Sozialarbeit im Wandel: Gestern", findet sich im Archiv, aktuell zum download der Vortrag von Gudrun Wolfgruber und ein Transkript zur Podiumsdiskussion von Maria Simon, Christine Spitzy, Brigitte Zinner unter Moderation von Hans Reiter
29.11.Programmänderung Impulsveranstaltung
Aufgrund schwerwiegender persönlicher Gründe ist es Dr.in Karlsson leider nicht möglich, bei unserem Podiumsgespräch am Mittwoch, 30.11.2005, teilzunehmen.
24.11.Unsere Webplattform
Unsere Webplattform www.sozialearbeit.at hat soeben ihren Betrieb aufgenommen. Neben aktuellen Hinweisen zu Aktivitäten in der Auseinandersetzung um Fachliche Standards fordern wir Sie / euch auf, an der Auseinandersetzung um die Kultur und Essenz der Sozialarbeit mitzumachen.
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